Die folgende Rede wurde von unserer Gemeindevorsteherin Dr. Nora Goldenbogen am 9. November 2008 in der Synagoge gehalten.
Sehr geehrter Herr Landtagspräsident, sehr geehrter Herr Staatsminister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin
Meine Damen und Herren, liebe Freunde
Nur unweit von hier, im damaligen Haus Marschallstraße 1, feierte am 9. No- vember 1938 ein neunjähriges Dresdner Mädchen mit ihrer Familie den Geburtstag ihrer Mutter. Nach dem Abschied der letzten Gäste, erwachte sie von dem Ruf „Die Synagoge brennt! Das Mädchen wird sich noch Jahrzehnte später an die Ereignisse dieser Nacht erinnern und sie schließlich aufschreiben: „Ich sehe noch den rötlichen Schein, der vom Fenster aus mein Zimmer erhellte...


















